Neue Grünenthal-Auszubildende auf Kennenlernfahrt
Allgemeine Müdigkeit, sehr große und sehr kleine Koffer, Aufregung auf das, was uns neue Grünenthal Auszubildenden wohl erwartet - all dies prägte die morgendliche Stimmung vor dem Grünenthal Parkhaus in Eilendorf, wo die "Reise ins Berufsleben" für rund 30 junge Menschen begann.
Auf in die Eifel in das stille Örtchen namens Prüm sollte es nun gehen, das viele bereits am ersten Tag voll und ganz davon überzeugte, dass es in der Eifel wesentlich kälter ist als erwartet. Nach einer kleinen Stärkung beim Mittagessen wurde, vor Allem was das Wetter betrifft, die Geduld der Ausbilder und ihrer Schützlinge gnadenlos auf die Probe gestellt. Die Fahrräder waren an Ort und Stelle, die Helme angeschnallt, und nachdem wir den Regen abgewartet hatten, ging es dann auch endlich los auf eine Radtour durch die tiefste Eifel. Nach einer guten Stunde Hinfahrt wurde an einem kleinen Café mitten im Nirgendwo gerastet, ehe wir uns wieder auf den Rückweg begaben.
Fieberhaft erwarteten einige den anstehenden Barbecue-Abend, bei dem nicht nur viel gegessen und getrunken, sondern auch viel geredet und sich ausgetauscht wurde.
Der zweite Tag in Prüm stand ganz unter dem Motto "Teamarbeit". Nach einem ausgiebigen Frühstück sollten zuerst Vorträge über vier Abteilungen des Unternehmens gehalten werden, bei denen ausnahmslos jeder Gruppe ein Lob ausgesprochen wurde. Daraufhin ging es hinaus zu den ersten Teamübungen, bei denen Koordination, Kommunikation und nicht zu vergessen auch Köpfchen gefragt waren. Auch wenn die eine oder andere Übung besonders für fremde Augen äußerst amüsant zu sein schien, konnten wir uns dabei deutlich besser kennenlernen und uns ganz auf die Stärken und Schwächen der Anderen einstellen.
Um dies noch weiter auszubauen, hatte jeder im Naturpark Eifel einen Sinnespfad zu durchwandern, der vollstes Vertrauen in den Partner seiner Wahl voraussetzte. Dabei mussten wir einen schwierigen Parcour mit verbundenen Augen bewältigen, während wir von unserem Partner dirigiert wurden. Anschließend mussten alle Auszubildenden, eingeteilt in Gruppen, stabile Flöße auf Zeit bauen und diese testen. Bei den ohnehin kalten Temperaturen und dem eisigen Wind kostete dies in der "Kyll" vor Allem den Damen große Überwindung.
Sichtlich erschöpft ging es dann im Bus zurück in das Jugendgästehaus in Prüm, wo der abschließende Abend allen zur freien Verfügung stand.
Mittwochs in der Früh hieß es dann für die Auszubildenden, sich im Raum "Karl der Große" zu einem Seminar über Feedback einzufinden, welches nach einer mehr oder weniger erfolgreichen Feedbackrunde vom Vortag auch dringend notwendig zu sein schien. Daraufhin folgte eine Berufsgruppenbesprechung, bei der wir Fragen und Unsicherheiten bezüglich unserer Einsätze mit unseren Ausbildern klären konnten. Unter Anderem erfuhren wir, welcher Abteilung wir zugeordnet worden sind, was viele bereits mit Spannung erwartet hatten.
Zu guter Letzt folgte eine Abschlussrunde, bei der festgestellt werden konnte, dass es allen trotz des schlechten Wetters sehr viel Spaß gemacht hat.
Daher wurde einstimmig festgelegt: solche Ausflüge nach Prüm sind definitiv auch für nachfolgende Auszubildende mehr als lohnenswert.
Von Tharani Amirthalingam und Kim Breuer
